Baumschnittkurs am 21. Februar

 

Am Samstag, den 21.02.2026 hielt der Wallersdorfer Verein für Gartenbau und Landespflege wieder einen Obstbaumschnittkurs in der Vereinseigenen Musterobstanlage ab.28 Interessierte Gartler aus vielen Teilen des Landkreises folgten unserem Aufruf aus der Zeitung.

Nach einer gemeinsamen theoretischen Einführung  über das richtige Werkzeug, von der Astschere bis zur Motorsäge, was man alles im Leben eines Baumes so braucht, leitete Wort und Wissensgewannt unser Vereinsmitglied und Gartenpfleger, Gärtnermeister Robert Haberl die Anwesenden in die Praxis über.

Da wir doch recht viele waren, teilen wir uns in drei Gruppen auf die von geschulten Vereinsmitgliedern geführt wurden.

Der praktische Teil beinhaltete den eigentlichen Alljährlichen Astschnitt am Baum. Unsere Objekte waren der Apfel-Birne-Zwetschge- Quitte- Kirsche-Marille und die Nektarine, in Hoch und Halbstamm so wie Spalierbäume.

Alle Teilnehmer durften sich natürlich daran ertüchtigen, auch nach einigem Zögern wurde so mancher immer mutiger. Die einzelnen Gruppen wechselten natürlich stets die Bäume, so dass dann auch die Frucht aus dem eigenen Garten mal dran kam.

Wichtiger Hinweis aber war auf eine Frage, nie die drei oder vier Hauptäste die ein Baum hat und braucht wegzuschneiden auch wenn bei kleineren oder niedrigeren Bäumen sie schon mal beim rasenmähen als Hindernis gesehen werden.

Wichtiger Bestandteil beim schneiden hoher alter Bäume ist die Weisheit die schon unsere alten sagten: „wirf einen Hut von ganz oben in den Baum und wenn er unten landet hat der Baum genügend Licht.“

Zwischendurch kamen auch interessante Fragen auf über Schädlinge jeglicher Art, den Pilzbefall an Bäumen und Baumkrankheiten im allgemeinen.

Was hilft das einkalken der Baumstämme oder die Wachstücher gegen Ameisen usw.

Alle Fragen wurden fachgerecht beantwortet.

Obwohl es die meiste Zeit regnete hielten alle tapfer und gutgelaunt durch bis zum Schluss. Fazit: „echte Gartler“. Als es schon auf Mittag zu ging und alle Fragen beantwortet waren, lud der Verein noch zu einer zünftigen Brotzeit mit heißen Kaffee und Tee ein, das die Vereinsfrauen hergerichtet hatten, was nach dem vielen regen wieder aufwärmte.

Es wurde noch weiter fachgesimpelt mit unserem Gartenpfleger Robert und da kam dann noch eine Frage auf: könntet ihr nicht auch einen Veredelungskurs abhalten bei so vielen  alten Obstsorten, es sind ja Bäume dabei die es so im Fachhandel gar nicht mehr angeboten werden und daher nicht mehr zu erwerben sind. Auch sind Allergiker Sorten noch vorhanden.

 

 

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